Abschlussbericht zum Projekt: Potenziale der Weiterbildung

In diesem Projekt wurden an zwei Projektstandorten - Aachen / Herzogenrath und Herford / Vlotho - neue Wege der Bedarfsanalyse, der Gewinnung von Teilnehmenden und der Erprobung von neuartigen Angeboten für bisher wenig oder gar nicht erreichte Adressatinnen und Adressaten entwickelt und evaluiert.
Das AKE-Bildungswerk beteiligte sich mit der Zielgruppe Migrantinnen und Migranten.

Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass die Beteiligung an Weiterbildung in erheblichem Maße von sozialen Faktoren abhängt. Vor allem bei gering Qualifizierten, Älteren und MigrantInnen liegt die Beteiligung unter dem Durchschnitt. Sowohl das Land NRW als auch die gemeinwohlorientierte Weiterbildung haben das Ziel, Menschen mit weniger Chancen auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch Weiterbildung zu fördern.

Eine zentrale Rolle spielten dabei Personen, die aufgrund ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit Zugang zu den Zielgruppen haben. "Brückenmenschen" oder "Vertrauenspersonen" waren sowohl an der Angebotsentwicklung und-vermittlung als auch an der Durchführung und Auswertung beteiligt. Das Projekt wurde durch Prof. Dr. Helmut Bremer und Dipl. Sozialwiss. Mark Kleemann-Göhring von der Universität Duisburg-Essen wissenschaftlich begleitet.

Inzwischen liegt der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung als Arbeitshilfe vor. Er trägt den Titel Weiterbildung und "Bildungsferne". Forschungsbefunde, theoretische Einsichten und Möglichkeiten für die Praxis.

[Der Projektbericht (PDF)]

Mehr zu dem Projekt Potenziale der Weiterbildung über den Zugang zu sozialen Gruppierungen entwickeln auf unserer [Projektseite]